Fragen, die ihr euch vielleicht gerade stellt.
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Nein.
Ihr müsst keinen besonderen Anlass erfinden, damit eure Geschichte es wert ist, festgehalten zu werden.
Manchmal ist es genau das, was gerade ganz selbstverständlich ist: euer Familienmorgen, ein Nachmittag mit euren Kindern, eure Hochzeit, ein Arbeitstag, ein Projekt, das euch wichtig ist.
Das, was heute normal ist, kann morgen unbezahlbar sein.
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Dann ist er wahrscheinlich ziemlich echt.
Ihr müsst nicht aufräumen, euch neu einkleiden oder versuchen, besonders entspannt auszusehen. Ich möchte nicht den Alltag fotografieren, den ihr gerne zeigen würdet.
Sondern den, in dem ihr tatsächlich lebt.
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Dokumentarisch zu fotografieren bedeutet für mich, nicht alles vorzugeben.
Ich beobachte, was passiert, und halte es fest, ohne eure Geschichte ständig zu unterbrechen oder in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Es geht nicht darum, möglichst perfekte Bilder zu produzieren.
Es geht darum, etwas festzuhalten, das wirklich euch gehört.
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Nein.
Ihr müsst weder posieren können noch besonders „fotogen“ sein.
Ich sage euch nicht ständig, wie ihr stehen, lachen oder schauen sollt. Ihr dürft miteinander reden, arbeiten, kuscheln, spielen, heiraten, lachen oder einfach weitermachen.
Ihr müsst nichts darstellen.
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Vielleicht geht es bei dokumentarischer Fotografie genau deshalb weniger darum, „gut auszusehen“.
Es geht darum, euch wiederzuerkennen.
Eure Gesten. Eure Nähe. Euren Blick. Die Art, wie ihr euch bewegt und miteinander seid.
Nicht perfekt. Sondern echt.
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Nein.
Natürlich können wir gemeinsam schauen, ob es einen Ort gibt, an dem besonders schönes Licht fällt oder der für euch eine Bedeutung hat.
Aber ich komme nicht, um euer Leben vorher fototauglich zu machen.
Eure Räume gehören zu eurer Geschichte.
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Nicht nur das Offensichtliche.
Ich fotografiere das, was zwischen den großen Momenten passiert.
Die kleinen Gesten. Die Menschen im Hintergrund. Die Dinge, die ihr vielleicht selbst gar nicht bemerkt. Das Chaos. Die Konzentration. Das Lachen. Die Ruhe.
Denn ihr könnt nicht überall gleichzeitig sein.
Ich schon.
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Dann fotografieren wir genau das.
Denn vielleicht werdet ihr euch später nicht an den großen Anlass erinnern, sondern daran, wie euer Kind damals immer auf Papas Arm eingeschlafen ist. An euren Arbeitsplatz, bevor sich etwas verändert hat. An eure Hochzeit, bevor ihr wusstet, wie viele Geschichten danach noch kommen würden.
Fotografie muss nicht immer einen besonderen Moment festhalten. Manchmal macht sie einen gewöhnlichen Moment besonders wertvoll.
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Wir planen nicht jede Minute.
Vorher sprechen wir darüber, was euch ausmacht, was gerade wichtig ist und welche Geschichte ihr festhalten möchtet.
Und dann passiert das Wichtigste:
Ihr macht weiter.
Ich beobachte, begleite und fotografiere.
So entsteht keine Sammlung von Bildern, auf denen ihr für die Kamera funktioniert habt – sondern eine Geschichte, in der ihr euch wiederfindet
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Für Menschen, die nicht nur zeigen möchten, wie etwas aussah, sondern sich später daran erinnern möchten, wie es sich angefühlt hat.
Für Familien, die ihr echtes Miteinander bewahren möchten.
Für Paare, die ihren Hochzeitstag nicht inszenieren wollen.
Für Selbstständige und Unternehmen, die zeigen möchten, wer hinter ihrer Arbeit steht.Dokumentarische Fotografie erzählt nicht, wie euer Leben aussehen soll. Sie erzählt, wie es wirklich ist.